Röntgen-Thorax

Bei dieser radiologischen Untersuchungsmethode werden Körpergewebe mit Hilfe von Röntgenstrahlung durchleuchtet. Der Arzt erhält auf diese Weise Einsicht in innere Organe und Strukturen und kann Veränderungen erkennen und beurteilen (Tumor, Lungenentzündung, Wasser in der Lunge u. ä.).

Die Strahlung wird – zunächst kegelförmig – in einer Röntgenröhre erzeugt und dann durch ein spezielles Blendensystem zu einem Strahlenbündel formiert. So kann Streustrahlung vermindert und die Belastung des Patienten möglichst gering gehalten werden.

Zum Durchführen der Untersuchung wird der Patient zumeist in stehender Haltung vor dem Röntgengerät positioniert. Empfindliche Bereiche, die nicht untersucht werden müssen, werden durch strahlungsundurchlässige Bleiabdeckungen vor einer unnötigen Strahlenbelastung geschützt.